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Nachrichten aus Geographie, Umweltwissenschaft, Raumplanung, Länderkunde, Stadtforschung, Regionalwissenschaft und Erdkunde



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Urban gardening war gestern - heute gibt`s die essbare Stadt

Harald Welzer weist in der Frankfurter Allgemeine Zeitung auf ein interessantes Phänomen hin: auf die Aneignung städtischer Räume durch ihre Bürger. Der Anbau von Kartoffeln, Zucchini und Mangold verdrängt die Grünraumplanung alten Stils. Andernach – eine Kleinstadt am Rhein – hat sich zum Vorreiter einer Bewegung aufgeschwungen, die ein neues Verhältnis der Bewohner zu ihrer Stadt zum Ausdruck bringt.

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Neue wissenschaftliche Revolution in der Stadtforschung – Resilienz statt Nachhaltigkeit

 

„Resilienz wird in den nächsten Jahren den schönen Begriff der Nachhaltigkeit ablösen“, schreibt der Zukunftsforscher Matthias Horx. Ein Perspektivenwechsel in der Nachhaltigkeitsdebatte kündigt sich an: „Nicht mehr eine stetige, nachhaltige Entwicklung stehen im Mittelpunkt, sondern der Umgang mit Krisen.“

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Autobahnen bringen keinen Wirtschaftsboom

Am Institut Verkehr und Raum der FH Erfurt ist eine Untersuchung zu den regionalwirtschaftlichen Effekten von neuen Autobahnen fertig gestellt worden. Ergebnis: Neue Autobahnen schaffen keine Arbeitsplätze in entlegenen Regionen .

Anhand von nach 1990 neu gebauten Autobahnen in Niedersachsen (A28/31 im Emsland), der Ostseeautobahn A20, der Thüringer Waldautobahn A71 sowie der A38 in Nordthüringen wurde untersucht, ob in diesen Regionen stärkere Wachstumsimpulse hinsichtlich Bevölkerungsentwicklung, Bruttoinlandsprodukt oder Arbeitslosigkeit als in Räumen ohne Autobahnanschluss zu verzeichnen sind.

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reden wir über ... Raum

Der europäische Integrationsprozess führt dazu, dass die Mitgliedsstaaten eine Reihe von Rechten und Zuständigkeiten an die Europäische Union abtreten. Damit sind erhebliche ökonomische, politische und gesellschaftliche Veränderungen verbunden. Gilt es in diesem Zusammenhang auch über die Veränderung unserer räumlichen Ordnung zu reden?

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Kampf in den StädtenManuel Castells: Kampf in den Städten

Vor mehr als 40 Jahren erschien Manuel Castells "Kampf in den Städten" ("Luttes urbaines"). Jetzt hat der VSA Verlag aus Hamburg den Klassiker marxistischer Stadtforschung neu aufgelegt. Der Rezensent Detlef Baum ist auch heute wieder sehr angetan: "Kein altes Buch, was von früher erzählt, sondern ein hoch aktuelles Buch, das zur Reflexion heutiger Verhältnisse einlädt."

Zur ausführlichen Rezension geht es
hier:

 
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Krise und Raum

Call for Participation

Uneven Development. Geographien der Krise(n) - Räume des Widerstands

Tagung der Assoziation für kritische Gesellschaftsforschung (AkG),
27. - 29. Juni 2013, Frankfurt/M.

In der aktuellen „multiplen“ bzw. „Vielfach-Krise“ sind Formen räumlich ungleicher Entwicklung von zentraler Bedeutung. Dies betrifft die Ursachen der verschiedenen Krisenprozesse, ihre herrschaftliche Bearbeitung und die daraus erwachsenden Folgen ebenso wie die Konjunkturen und Perspektiven emanzipatorischer Gegenstrategien und sozialer Kämpfe. Daher möchten wir die komplexen Geographien der Krise(n) und die verschiedenen Räume des Widerstands in den Mittelpunkt der kommenden AkG-Tagung stellen.

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Netzwerkanalyse HumangeographieNetzwerkanalyse Humangeographie

Berichte zur deutschen Landeskunde, 86. Band, Heft 4, 2012

Der Aufsatz der Osnabrücker Arbeitsgruppe zu Netzwerken in der deutschsprachigen Geographie, der vor einiger Zeit auf raumnachrichten.de veröffentlicht wurde, hatte in kurzer Zeit für Aufsehen gesorgt und zu durchaus kontroversen Diskussionen geführt. Mit Einverständnis von raumnachrichten.de haben die Berichte der deutschen Landeskunde in ihrer aktuellen Ausgabe den Aufsatz neu abgedruckt und um etliche Diskussionsbeiträge und Stellungnahmen ergänzt. In der öffentlichen Debatte um Schavans Dissertation ist den Wissenschaften öfter vorgeworfen worden, dass sie sich schwer tun in der Auseinandersetzung mit sich selbst. Das neue Heft der Berichte zur deutschen Landeskunde gibt Aufschluss darüber, dass es durchaus produktive Beiträge geben kann, wenn Wissenschaft sich mit sich selbst beschäftigt.

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Wirtschaft und Wissenschaft

„Hochschulwatch. Macht – Wirtschatf – Uni“ ist jetzt online. Das von taz, Transparency International Deutschland und dem fzs (freier zusammenschluss von StudentInnenschaften) gegründete Internetportal sucht Beispiele von fragwürdigen Einflussnahmen der Wirtschaft auf Forschungsprojekte der Universitäten in Deutschland.

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geographische revuegeographische revue 1/2012, Architektur und Stadt

Architektur und Stadt

Die neue geographische revue (Jahrgang 14, 2012, Heft 1) beschäftigt sich in ihrem aktuellen Schwerpunkt mit dem Thema „Architektur und Stadt“. Ilse Helbrecht und Peter Dirksmeier entwerfen erste Grundzüge einer Theorie performativer Urbanität und machen sich auf den Weg zu einer Neuen Geographie der Architektur. Joachim Fischer will sich nicht für oder gegen rekonstruktive Architektur entscheiden, sondern den Rekonstruktivismus in deutschen Städten soziologisch erklären. Michael Mönninger setzt sich ein für eine Neubewertung des privaten Kleinbesitzes an Grund und Boden für eine urbane Stadtentwicklung. Vittorio Magnago Lampugnani plädiert für die Neugründung der Disziplin Städtebau als kritische Wissenschaft und Monika Grubbauer zeigt am Beispiel Wiens auf, wie das Eindringen der Finanzwirtschaft in die Immobilienmärkte Architektur und Städtebau verändern.

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Umkämpfte RäumeUmkämpfte Räume

Gerade ist die Ausgabe 126/127 der Zeitschrift Peripherie mit dem Themenschwerpunkt „Umkämpfte Räume“ erschienen. Nach Aussage der Herausgeber spiegeln die Artikel das breite Spektrum der Fachdisziplinen wider, die sich mit raumtheoretischen Zugängen zu gesellschaftlichen Konflikten befassen.

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Raumforschung und Raumordnung

Das neue Heft von Raumforschung und Raumordnung (Band 70, Heft3, Juni 2012) widmet sich in drei Aufsätzen dem globalen Klimawandel als Thema der Raumforschung und der Raumodrnung.

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SYSTEM GEGEN NETZWERK? NETZWERKTHEORIE VERSUS SYSTEMTHEORIE?

Pascal Goeke und Swen Zehet-
mair untersuchen, wie sich in der
sozialwissenschaftlichen Theorie-
entwicklung Systemtheorie und
Netzwerktheorie zueinander
verhalten und wie diese beiden
Theoriestränge für die Human-
geographie nutzbar zu machen
wären. Der Aufsatz trägt Merkmale
eines Workingpaper: Aufarbeitung
des Forschungsstandes, einige
Gedanken und Argumente, aber
auch noch lose Enden. Die
Autoren würden sich freuen, wenn
kritische Geister ihr Papier gründ-
lich kritisierten und sind dankbar
für Rückmeldungen, Hinweise
und andere Beiträge zu ihrem
Papier.

Netzwerke und Geographie