Thomas M. Schmitt: Cultural Governance. Zur Kulturgeographie des UNESCO-Welterberegimes. Stuttgart (Erdkundliches Wissen. Schriftenreihe für Forschung und Praxis, Band 149) 2011. 452 S.
Die UNESCO gilt als globaler Normsender des Denkmal- und Naturschutzes. Mit der Welterbekonvention begründete sie ein globales kulturpolitisches Regime, das den Denkmal- und Naturschutz an außergewöhnlichen Stätten stärken möchte.
Die Studie untersucht die Entscheidungsprozesse zum UNESCO-Welterbe im Zusammenspiel von globalen, nationalen und lokalen Gremien und Akteuren. Dabei wird ein besonderer Fokus auf eine Analyse des Welterbekomitees gelegt. Eine Fallstudie zur Kulturlandschaft Tal des M’zab (algerische Sahara) arbeitet exemplarisch den Einfluss der UNESCO auf Welterbestätten heraus. Auch die UNESCO-Schutzkategorie des immateriellen Erbes wird berücksichtigt.
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