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aktuelle Informationen zur wissenschaftlichen Geographie und Stadtforschung, raumnachrichten.de bietet Nachrichten und Diskussionen aus Geographie, Umweltwissenschaft, Stadtforschung, Raumplanung und Erdkunde
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Tony Phillips (ed.): Europe on the Brink: Debt Crisis and Dissent in the European Periphery.  London 2014. 274 p. 

Europe on the Brink brings together a selection of seven important voices in economics in a discussion of the biggest economic issues currently facing Europe. Essays from those including Nobel Laureate Joseph Stiglitz will certainly be of interest to students, finds Adrián Cosentino.

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Henry Heller: The Birth of Capitalism. A Twenty-First-Century Perspective. London 2011. 305 S.

Die Frage der Entstehung des Kapitalismus aus dem Feudalismus ist Gegenstand kontroverser Diskussionen in unterschiedlichen Zusammenhängen. Der kanadische Historiker Heller nimmt die Krise sowie die durch den Aufstieg neuer kapitalistischer Zentren gekennzeichneten weltpolitischen Verschiebungen zum Anlass, eine Rekonstruktion und Neubewertung der Übergangsdebatte vorzunehmen. Dabei versucht seine erfrischende Intervention, die Relevanz der Übergangsdebatte für die politische Praxis heute zu untermauern, während er sie zugleich sozial und historisch kontextualisiert.

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Stefan Kurath:  Stadtlandschaften Entwerfen? Grenzen und Chancen der Planung im Siegel der städtebaulichen Praxis. Bielefeld 2011. 572 S.

Die vorliegende Arbeit entspringt einer Dissertation, die 2010 vom Fachbereich Stadtplanung der HafenCity Universität Hamburg  angenommen wurde. Im Wesentlichen ist der Text in vier grosse Kapitel gegliedert. Teil A beschreibt die Rahmenbedingungen.
Sie stellt die Terminologie vor, diskutiert den Forschungsstand, formuliert die von der Arbeit zu schliessenden Erkenntnislücken, eine Arbeitshypothese sowie die thematische Eingrenzung der Arbeit und stellt die Methodologie vor. Teil B  versteht sich als empirische Arbeit, deren Kern vier sogenannte Mikrostudien mit Planungsbeispielen aus der Schweiz umfassen, die mit ihren Strukturen und Prozessen der Typik von Zwischenstadt entsprechen. Schliesslich werden die gewonnen Erkenntnisse aus diesen räumlichen Beispielen diskutiert.

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Matthias Schmidt: Mensch und Umwelt in Kirgistan. Politische Ökologie im postkolonialen und postsozialistischen Kontext. Stuttgart (Erdkundliches Wissen 153) 2013. 400 S.

Der Publikation liegt die an der Freien Universität Berlin angenommene Habilitationsschrift des Autors zugrunde, der sich im Rahmen eines längerfristigen Forschungsprojektes mit der Entwicklung der südkirgisischen Walnuss- und Wildobstwälder befasste. Diese Detailuntersuchung wird in einen wesentlich weiter gespannten Rahmen eingebettet, der drei theoretische Konzepte aufgreift: die Politische Ökologie, welche gesellschaftliches Umwelthandeln in einen politischen Kontext stellt, die Debatte zum (Post-)Kolonialismus, die dem Verständnis der vorsowjetischen und sowjetischen Zeit dient, sowie die Postsozialismusforschung, die die Analyse eines neuen Zugangs zu Ressourcen ermöglicht, aber die Auffassung ablehnt, dass Transformation ein vorgezeichneter Weg sei.

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Andreas Keil, Burkhard Wetterau: Metropole Ruhr. Landeskundliche Betrachtung des neuen Ruhrgebiets. Essen 2013. 108 S. (2014 auch in englischer Sprache erschienen: Metropolis Ruhr – A regional study of the new Ruhr).

Nach wie vor gehört das „Ruhrgebiet“ zu jenen hochinteressanten Regionen, in denen die mannigfaltigen Herausforderungen politik­-, wirtschafts-­, sozial­- und umweltstruktureller Art den Prozess der Selbstsuche und (strategischen) regionalen Entwicklungsplanung auf Dauer stellen. Den Strukturbrüchen von der Montanindustrie zur Dienstleistungs-­ und Wissensgesellschaft war und ist in der Regel nur mit neuartigem und experimentierendem Instrumentarium zu begegnen. Wenn dessen Ergebnisse bislang nicht zu einem erfolgreichen „neuen Ruhrgebiet“ geführt haben – es ist nur, aber immerhin, punktuell und projektbezogen realisiert – liegen dem systematische Ursachen zugrunde: Sie sind dem Sachverhalt geschuldet, dass die Region in ihrer endogenen Pfadabhängigkeit in den enticklungspolitischen Untiefen einer „verspäteten Region“ navigiert. Durch diese „Erblast“ stehen den wachsenden Herausforderungen des beschleunigten Wandlungstempos der exogenen Rahmenbedingungen (z.B. der globalen Wettbewerbsfähigkeit) gegenüber konkurrierenden Standorten vergleichsweise schwächere Ressourcen zur Verfügung.

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Alexandra Budke: Lehrerbildung in einer diffusen Disziplin

Gerhard Hard 1982: Lehrerbildung in einer diffusen Disziplin. Karlsruher Manuskripte zur Mathematischen und Theoretischen Wirtschafts- und Sozialgeographie. H. 55. Karlsruhe.

1982, also vor mehr als 30 Jahren, hat Gerhard Hard seine Schrift: „Lehrerbildung in einer diffusen Disziplin“ vorgelegt. Es handelt sich um eine brillante, wissenschaftstheoretische Analyse der Geographie mit dem Ziel, didaktische Konsequenzen für die Lehrerbildung abzuleiten. Es soll die zentrale Frage beantwortet werden, was unter „Wissenschaftlichkeit“ in einem auf wenige Semester kondensierten Lehramtsstudium der Geographie zu verstehen ist. Historischer Hintergrund der Arbeit ist die Abwendung der westdeutschen Geographie von ihrem Theoriekern der klassischen Länderkunde Ende der 60er Jahre und die Herausbildung neuer Ansätze in den verschiedenen Teilgebieten der Geographie.

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Łukasz Stanek, Christian Schmid, and Ákos Moravánszky (eds): Urban Revolution Now: Henri Lefebvre in Social Research and Architecture. Farnham 2014. 362 p.

More than half of the world’s population now live in cities – but how has this transformation in how we live occurred? Urban Revolution Now: Henri Lefebvre in Social Research and Architecture uses the work of Lefebvre to critically understand the process of urbanisation and to offer practical answers to the problems facing urbanised society. Do Young Oh praises the book’s collection of case studies as being useful for showing how Lefebvrian ideas can be used for research and practice across the disciplines of the social sciences.

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Gräben, Säulen und Brücken: Die Einheit der Geographie auf dem empirischen Prüfstand

Was ist Geographie und was macht eigentlich Wesen und Kern unseres Faches aus? Die Beantwortung dieser Fragen fällt selbst Geographen immer noch und immer wieder schwer. Und das liegt bekanntlich an der eigentümlichen Stellung der Geographie zwischen Natur- und Geisteswissenschaft. Diese disziplinäre Janusköpfigkeit ist seit langem Ausgangspunkt lebhafter – mitunter leidenschaftlich geführter – fachinterner Diskussionen.

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GEOGRAPHISCHE REVUE
Jahrgang 16 · 2014 · Heft 2

 

Die neue Ausgabe der geographischen revue ist gerade erschienen:

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Wissenschaft machen im Zeitalter des Internets


Liebe Leser,
wir möchten Sie heute um Ihre Mithilfe bitten. geographische revue und raumnachrichten.de sind seit einiger Zeit in einem Diskussionsprozess über die Umgestaltung beider Medien. Ausgangspunkt ist die Tatsache, dass Wissenschaftskommunikation in den letzten Jahren durch Digitalisierung des Publikationswesens, durch Open-Access-Bewegung, Wissenschaftsblogs, soziale Medien etc. tief greifenden Umwälzungen unterliegen. Wir sind der Meinung, dass die Chancen, die dieser Prozess bietet, für die Geographie und die sozialwissenschaftliche Raumforschung intensiver genutzt werden sollte.

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Lisa Vollmer: Politische Subjekte

Rezension zu: Imogen Tyler: Revolting Subjects. Social Abjection and Resistance in Neoliberal Britain. London, New York 2013. 253 S.

Wie ist es möglich, dass trotz der Hegemonie der neoliberalen Ideologie, die selbst die Formierung von Subjekten bestimmt, urbane und soziale Kämpfe und Aufstände in den letzten Jahren zugenommen haben? Dieser Frage widmet sich Imogen Tylers Buch Revolting Subjects. Es schließt damit an die von Margit Mayer aufgeworfene Debatte um „urbane soziale Bewegungen in der neoliberalisierenden Stadt“ in der ersten Ausgabe von sub\urban an, in der die Frage gestellt wurde, wie sich Koalitionen und politische Kollektive für und durch Proteste formieren. Im Zentrum der Analyse Tylers stehen Proteste als neue Allianzen zwischen verschiedenen Gruppen, als „new, if precarious, political collectives“ (Tyler 2013: 2). Verstanden als Gegenöffentlichkeit zeigen die Proteste die hegemoniale neoliberale Ideologie auf, die für die Vertiefung der Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten in Großbritannien verantwortlich ist, und machen sie so angreifbar.

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UNTER DIE GRÖSSTEN ENTDECKUNGEN,

auf die der menschliche
Verstand in den neusten
Zeiten gefallen ist,
gehört meiner Meinung nach
wohl die Kunst,
Bücher zu beurteilen,
ohne sie gelesen zu haben.

Georg Christoph Lichtenberg