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Ralf Ebert, Klaus R. Kunzmann, Bastian Lange : Kreativwirtschaftspolitik in Metropolen. Hamburg 2012. 92 S.

Für Wirtschaftsgeografie und Regionalökonomie bleibt die Kreativwirtschaft weiterhin ein aktuelles Feld. Viele Städte und Regionen lassen Berichte über die Situation, Entwicklung und Potenziale der Kreativwirtschaft erstellen. Die Ausrichtungen, Schwerpunkte und Massnahmen unterscheiden sich aber von Stadt zu Stadt. Die Autoren von Kreativwirtschaftspolitik in Metropolen verfolgten das Ziel ebendiese zu vergleichen, im Wissen um die Unterschiedlichkeit der kulturellen, politischen und ökonomischen Hintergründe. In den Vergleich wurden vier deutsche Metropolen einbezogen, nämlich Hamburg, Berlin, München und Köln, in denen es bezüglich Parametern wie Beschäftigung, Umsatz, Brancheneinteilung auch vergleichbare Zahlen gibt.

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Peter Meusburger (Hg.): Wissenschaftsatlas der Universität Heidelberg. Knittlingen 2011. 388 S.

Jede Universität könnte sich glücklich schätzen, wenn sie zu ihrem Jubiläum ein solch eindrucksvolles Atlaswerk als Festschrift der Öffentlichkeit präsentieren könnte, wie es jetzt zum 625-jährigen Geburtstag der Ruprecht-Karls-Universität in Heidelberg geschehen ist. Auf fast 400 Seiten enthält der opulente und einzigartige Atlas über 100 einzelne Beiträge mit fast 250 verschiedenen thematischen Karten und zahlreichen weiteren erläuternden Graphiken. Viele Fotos aus den früheren Zeiten illustrieren die einzelnen Texte zur langen Geschichte der Ruperto Carola, wie die älteste Universität in Deutschland seit 1805 auch bezeichnet wird. Aber auch aktuelle Fotos weisen auf die Rolle der Universität in der heutigen Gesellschaft hin.

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Andy Merrifield: The New Urban Question. Pluto Press. London 2014. 160 p.

The New Urban Question considers connections between radical urban theory and political activism, taking in 19th-century Paris, 1970s Detroit, and the Occupy movement. Oliver Cowan finds this a compelling and inspirational read.

We all ask questions of our cities. These questions can vary from the everyday (“where to go tonight?”) to the longer term (“where shall we live?”). Although we may all ask such questions, the kinds of answers we are after, or are afforded, will vary. In asking “where to go tonight?” a City banker would seek a very different answer from someone sleeping on the city’s streets. These everyday questions are at the heart of city life, but for those whom the city is an object of academic enquiry there is a long tradition of asking questions of and about it to help inform theoretical discussion, as well as social and political action.

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Claus-C. Wiegandt: Stadtentwicklung zwischen Rebellion und AushandlungDaniel Arnold: Deutschland bauenDavid Harvey: Rebellische Städte

David Harvey: Rebellische Städte. Vom Recht auf Stadt zur urbanen Revolution. Berlin 2013 (= edition suhrkamp 2657). 283 S.
Daniel Arnold (Hg.): Wir bauen Deutschland. Berlin 2013. 272 S.

Zwei Wochen Sommerurlaub im schönen Burgund – kein PC, kein Internet, keine e-mails. Aber zwei jüngst erschienene Fachbücher haben doch den Weg in mein Reisegepäck ge­funden. Zwei Werke, wie sie auf den ersten Blick unterschiedlicher nicht sein können. Bei genauerem Lesen stellt sich jedoch heraus, dass sich interessante Bezüge zwischen ihnen herstellen lassen.

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Tobias ten Brink (Hg.): Globale Rivalitäten. Staat und Staatensystem im globalen Kapitalismus. Stuttgart 2011. 225 S.

Die nahezu idyllisch zu nennenden Vorstellungen von einem Ende der Geschichte waren schnell widerlegt, aber auch die Hoffnungen auf eine Globalisierung, in deren Verlauf die Rolle der Staaten zugunsten globaler Integration zurückgedrängt werde, haben sich weitgehend zerschlagen. Der vorliegende Sammelband nimmt diese Diagnose zum Anlass, vor allem nach der Rolle des Staates, genauer des internationalen Staatensystems im gegenwärtigen globalen Geschehen zu fragen.

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Adam D. Dixon: The New Geography of Capitalism: Firms, Finance, and Society.  Oxford University Press. 2014. 224 p.

Reviewing a range of debates and theories across the contemporary social sciences – varieties of capitalism, financialization, global production networks – this book aims to show how the insights of economic geography can be usefully brought to bear in understanding current trends, and the changing relationships between global financial markets, multinational firms, and contemporary welfare states. Muireann O’Dwyer believes that this will be read with approval by many in Economic Geography, but it would be a true shame if those in other disciplines did not also pay close attention. 

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Maximilian Benner: Clusterpolitik – Wege zur Verknüpfung von Theorie und politischer Umsetzung. Münster 2012. 273 S.

Die Dissertation von Maximilian Benner hat das Ziel, „auf der Grundlage belastbarer Erkenntnisse aus der Clustertheorie eine Theorie der Clusterpolitik aufzubauen, die als Grundlage für die Entwicklung clusterpolitischer Strategien in der Praxis dienen kann“ (S. 4). Diese Theorie soll sowohl für Industriewie auch für Entwicklungsländer gelten.

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Christa Reicher, Klaus R. Kunzmann, Jan Polívka, Frank Roost, Yasemin Utku und Michael Wegener (Hg.): Schichten einer Region. Kartenstücke zur räumlichen Schichten einer RegionStruktur des Ruhrgebiets. Berlin 2011. 248 S.

Nachdem vor inzwischen drei Jahren der beeindruckende Atlas zur Metropole Ruhr im Emons Verlag erschienen ist, gibt es jetzt im Jovis Verlag ein weiteres phantastisches Werk zum Ruhrgebiet, das die Siedlungsstruktur und den Strukturwandel der Region in Form von zahlreichen Karten thematisiert. Christa Reicher, Klaus R. Kunzmann, Jan Polívka, Frank Roost und Michael Wegener, die an der Fakultät Raumplanung an der Technischen Universität Dortmund bzw. am Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung in Dortmund arbeiten, sind Herausgeber dieses prächtigen Gemeinschaftsprodukts. Mit sechs weiteren Autoren bzw. acht Ko-Autoren, darunter auch die Geographen Ludger Basten und Achim Prossek, haben sie die Texte zu diesem Buch verfasst.

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Matthias Schmelzer u. Alexis Passadakis: Postwachstum. Krise, ökologische Grenzen und soziale Rechte, AttacBasisTexte 36. Hamburg 2011. 96 S.

In dem knappen Band geht es um Bedingungen gesellschaftlicher Entwicklung jenseits wirtschaftlichen Wachstums. Verf. steigen mit einer kurzen Geschichte des Wachstums ins Thema ein. Der Fordismus lieferte eine ökonomische und gesellschaftliche Entwicklungsweise, die darauf abzielte, »hohe Wachstums- und Profitraten durch eine Kombination aus relativ hohen Löhnen, öffentlichen Investitionen, einem Wohlfahrtsstaat und hohen Militärausgaben zu generieren« (14).

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Isabelle Anguelovski: Neighborhood as Refuge: Community Reconstruction, Place Remaking, and Environment Justice in the City.  MIT Press. 2014.

FIsabelle Anguelovski shows that academics can make a powerful contribution to the work of environmental activists who are struggling in areas of extreme poverty and civic neglect. From three in-depth case studies she constructs a significant theory of environmental justice for deprived urban neighbourhoods. Using the familiar social science fieldwork tools of interview, observation, participant observation and analysis of documents, she studied the ways in which activists in three urban centres, over a couple of decades, slowly revitalized their communities and enhanced their environments, remaking them as worthwhile places to live in for all including minority and low-income residents.

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Kristina Dietz:  Der Klimawandel als Demokratiefrage. Sozial-ökologische und politische Dimensionen von Vulnerabilität in Nicaragua und Tansania. Münster 2011. 320 S.

Die Folgen des Klimawandels fallen nicht zu jeder Zeit, an jedem Ort und für alle gleich aus. Was bedingt die unterschiedliche Vulnerabilität (Verwundbarkeit) von Menschen gegenüber zunehmenden Temperaturen, Niederschlagsvariabilitäten und Extremwetterereignissen? Dieser Frage nähert sich Dietz in ihrer Dissertation aus einer Perspektive, die sich gegen ein ökozentrisches Verständnis des Klimawandels als dem Gesellschaftlichen äußerlicher Einflussfaktor wendet. »Vulnerabilität ist politisch«, lautet ihre zentrale These (265). Ob und wie Menschen individuell und kollektiv mit Klimawandelfolgen umgehen können, »wird dadurch bestimmt, inwiefern [sie] über formale und informelle Wege Interessen artiku-lieren und die Gestaltung der gesellschaftlichen Naturverhältnisse sowie die Verteilung von Zugangsrechten zu (im-)materiellen Gütern politisch beeinflussen können« (ebd.).

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UNTER DIE GRÖSSTEN ENTDECKUNGEN,

auf die der menschliche
Verstand in den neusten
Zeiten gefallen ist,
gehört meiner Meinung nach
wohl die Kunst,
Bücher zu beurteilen,
ohne sie gelesen zu haben.

Georg Christoph Lichtenberg