Über uns | Kontakt | Impressum | Raumspiele

Autoren stellen Bücher aus Geographie, Umweltwissenschaften, Raumplanung, Länderkunde, Stadtforschung, Regionalwissenschaften und Erdkunde vor



E-Mail Drucken

Fabian Frenzel,Slum Tourism Ko Koens und Malte Steinbrink (Hg.): Slum Tourism. Poverty, Power and Ethics. Routeledge: London 2012. 246 S.


vorgestellt von Malte Steinbrink

Slums sind seit jeher Projektionsflächen bürgerlicher Imaginationen. Sie galten immer als die ‚andere Seite der Stadt‘, waren Orte des ‚Anderen‘, des ‚moralischen Verfalls‘, der ‚Devianz‘, des ‚Widerstands‘, der ‚Freiheit‘ oder der ‚Authentizität‘. Die Neugierde und das bürgerliche Interesse am Slum ist so alt wie der Slum selbst, und so haben auch Slumbesichtigungen eine 150-jährige Tradition im globalen Norden.

Weiterlesen ...
 
E-Mail Drucken

Christian Wille: Grenzgänger und Räume der Grenze. Raumkonstruktionen in der Großregion SaarLorLux. Frankfurt/M. (Luxemburg-Studien / Etudes luxembourgeoises, Bd. 1) 2012.

Präsentation
Christian Wille: Grenzgänger und Räume der Grenze

Multilokalität und Transnationalität sind etablierte Kategorien in den Kultur- und Sozialwissenschaften. Während sie zunächst mit Blick auf einen Bedeutungsverlusts von Raum diskutiert wurden, haben sie schließlich die Auseinandersetzung mit Raumbegriffen und ihren Implikationen maßgeblich stimuliert. So hat die Debatte disziplinenübergreifend einen erheblichen Auftrieb erfahren und Konzepte hervorgebracht, die das ‚Raumgreifen' im Zuge wachsender Mobilität von Personen, Waren und Ideen zu fassen suchen. Dennoch erfolgt der analytische Zugriff auf transnationale Lebenswelten oftmals noch in Perspektiven, die den Formationen jenseits national-territorialer Gliederungen nicht gerecht werden.

Weiterlesen ...
 
E-Mail Drucken

Christa Reicher, Klaus Kunzmann, Jan Polivka, Frank Roost, Yasemin Utku, Michael Wegener (Hg.): Schichten einer Region. Kartenstücke zur räumlichen Struktur des Ruhrgebiets. Berlin 2011. 248 S.

vorgestellt von Christa Reicher


Kurztext

Das Ruhrgebiet ist in vielerlei Hinsicht eine einzigartige Region - in der Entwicklung zu einem der größten europäischen Ballungsräume der Schwerindustrie ebenso wie im Strukturwandel zu einer Technologie- und Dienstleistungsregion.

Die Kartenstücke veranschaulichen einzelne thematische Schichten des Ruhrgebiets in Karten, Grafiken und textlichen Erläuterungen. Sie gehen dabei über die bisher bekannten Darstellungen hinaus und zeigen überraschende Strukturen und Prozesse des aktuellen Wandels in siedlungs­geographischer, ökonomischer, landschaftlicher, ökologischer sowie sozialer und baulicher Hinsicht. Ihre Zusammenführung am Ende des Buches bietet einen Beitrag zur Diskussion über die künftige Gestaltung der Region.

Weiterlesen ...
 
E-Mail Drucken

Gertrud Lehnert: Über Raltäume, Orte und Gefühle

Zur Interaktion von Menschen und Raum
Ständig reagieren wir auf Räume und Orte, oft ohne genau zu wissen, warum - manchmal gar, ohne es überhaupt zu bemerken. Warum fühlt man sich spontan wohl in der einen Wohnung, in der einen Landschaft, in der einen Stadt, und eine andere stößt ab? Haben Räume und Orte eine Aura, und wenn ja, warum? Wie partizipieren sie an Stimmungen und Gefühlen? Was geschieht in Räumen, und was tun sie selbst? Wie setzt sich Vergangenheit in ihnen fest, und in welchen Spuren lässt sie sich vernehmen? Wie können Räume Gefühle vermitteln - haben sie selbst welche?

Weiterlesen ...
 
E-Mail Drucken

Monika Grubbauer: Die vorgestellte Stadt. Globale Büroarchitektur, Stadtmarketing und politischer Wandel in Wien. Bielefeld 2011.

vorgestellt von Monika Grubbauer

Seit Mitte der 1990er-Jahre wird in Wien eine wettbewerbsorientierte Stadtentwicklungspolitik verfolgt. Die Stadt versucht, ihren Ruf als Touristenmetropole zu korrigieren und sich als internationaler Wirtschaftsstandort und »Ost-West-Drehscheibe« zu präsentieren. Das Buch zeigt, wie neue Büroarchitekturen und ihre medial verbreiteten Bilder dazu dienen, diesen wirtschaftspolitischen Imagewandel zu legitimieren und neue Vorstellungen von Stadt und Stadtwirtschaft zu etablieren.

Weiterlesen ...
 
E-Mail Drucken

Andreas Hofer: Karl Brunner und der europäische Städtebau in Lateinamerika. Mit einem Prolog von Rogelio Salmona.  Wien, Berlin, Münster 2010. 312 S.


(vorgestellt von Andreas Hofer)

Der vorliegende Text ist das Ergebnis einer langjährigen Auseinandersetzung des Autors mit der lateinamerikanischen Stadt sowie mit der Person des österreichischen Städtebauers Karl Heinrich Brunner und anderen europäischen Städtebauern, die auf dem Kontinent gearbeitet haben. Im Focus steht dabei das bislang wenig bekannte Schaffen Brunners von 1929 bis 1948 in Kolumbien, Chile und Panamá, dessen Projekte und Realisierungen vor allem die Planungsentwicklung der heutigen Mega-Cities Bogotá und Santiago de Chile prägen.

Weiterlesen ...
 
E-Mail Drucken

Wolfgang Scholz: Challenges of Informal Urbanisation – The Case of Zanzibar/Tanzania. Dortmund 2008 (SPRING Research Series 50). 

(vorgestellt von Wolfgang Scholz)

This study focuses on rapidly evolving informal settlements on the urban fringe of African cities. While the formal planning system is not able to cope with the demand for building land and plots, informal settlements provide the space for housing and urban livelihoods. The outcome is ambivalent: Unplanned growth results in massive deficits in terms of services and infrastructure and in conflicting land uses, but it also holds opportunities due to the provision of shelter and self-regulation of building activities.

Weiterlesen ...
 


Wenn Sie Ihre Bücher über unsere Homepage bei buecher.de bestellen, unterstützen Sie unsere Arbeit.
Banner
Neuigkeiten aus allen Disziplinen der Raumforschung raumnachrichten.de auf facebook

SYSTEM GEGEN NETZWERK? NETZWERKTHEORIE VERSUS SYSTEMTHEORIE?

Pascal Goeke und Swen Zehet-
mair untersuchen, wie sich in der
sozialwissenschaftlichen Theorie-
entwicklung Systemtheorie und
Netzwerktheorie zueinander
verhalten und wie diese beiden
Theoriestränge für die Human-
geographie nutzbar zu machen
wären. Der Aufsatz trägt Merkmale
eines Workingpaper: Aufarbeitung
des Forschungsstandes, einige
Gedanken und Argumente, aber
auch noch lose Enden. Die
Autoren würden sich freuen, wenn
kritische Geister ihr Papier gründ-
lich kritisierten und sind dankbar
für Rückmeldungen, Hinweise
und andere Beiträge zu ihrem
Papier.

Netzwerke und Geographie